Störche live erleben im Biosphaerium

Das Bleckeder Storchennest 2025

Sie sind wieder da - beide Störche sind Ende Februar bzw. Anfang März auf dem Bleckeder Storchennest gelandet! Wir freuen uns über ihre Rückkehr auf eine erfolgreiche Storchensaison 2025. Schauen wir mal, wann die beiden anfangen zu brüten ...

Störche in der Elbtalaue - ein Beitrag der Biosphärenreservatsverwaltung Niedersächsische Elbtalaue

Nur wenige Tierarten sind so eng mit der Elbtalaue und dem Wendland verbunden wie der Weißstorch. Im Frühjahr und Sommer sind in vielen Wiesen und Weiden die schwarz-weiß-roten Farben der Störche zu sehen, von etlichen Dächern oder Masten erklingt das prägnante Klappern ihrer Schnäbel.

Zugleich stellt der Weißstorch ein lebendes Bindeglied zwischen dem hiesigen Biosphärenreservat und der weiten Welt dar. Sein Zugverhalten führt ihn über West- oder Osteuropa bis in die afrikanischen Savannen, wo er überwintert.

Noch ist sein Bestand an der Elbe und im Wendland recht stabil. Ein Blick in die jüngere Geschichte zeigt jedoch, dass die Storchenzahlen im Laufe des letzten Jahrhunderts zurückgegangen sind. Erst in den letzten Jahrzehnten ist der Bestand leicht angestiegen. Zahlreiche Gründe sind hierfür verantwortlich. Umso wichtiger ist die ehrenamtliche Arbeit der Storchenbetreuerinnen und -betreuer, die beim Erhalt der Storchenhorste mitwirken, den Bruterfolg dokumentieren und der Bevölkerung für alle Fragen zum Weißstorch zur Verfügung stehen.

Als einer der wenigen Großvögel in unserer Landschaft, der zudem die Nähe der Menschen gewöhnt ist, kann der Weißstorch besonders gut beobachtet werden. Vor allem die Storchenhorste bieten Anwohnern wie Touristen gleichermaßen die Möglichkeit, am Leben von "Familie Storch" teilzuhaben - sei es bei selbstorganisierten Radtouren oder als Teil einer geführten Wanderung.

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Quelle: Biosphärenreservatsverwaltung Niedersächsische Elbtalaue